Programm für Sonntag, den 28. Februar 2016

Übersicht


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Lesung und Diskussion:
Amar Shonar Bangla
10:30 bis 11:30Uhr im Clubraum 2
Vortragende:
Sylvia Barua, Farhana Kaysar
Daniela Mia, Delia Sajani Shaha, Sabnam Ullah und Sarmin Ullah
Moderation: Sarmin Ullah

Die sechs Vortragenden sind junge Frauen mit einer deutsch-bengalischen Identität. Sie haben sich in Frankfurt im Rahmen ihres Studiums und diversen kulturellen Festlichkeiten kennengelernt und dabei eine Gemeinsamkeit festgestellt: Ihr großes Interesse an der kulturellen Diversität in Frankfurt und der heutigen Gesellschaft und dem damit verbundenen Engagement, Vorurteile abzubauen und Integration zu fördern.

Auf der Immigrationsbuchmesse präsentieren sie jährlich Kurzgeschichten, Märchen und Prosa von ausländischen, bevorzugt bengalischen Autoren. Anlässlich des internationalen Tags der Muttersprachen tragen sie in diesem Zusammenhang Werke aus dem bengalischen Subkontinent vor. Alle Vorträge und Lesungen werden mit passender Musik begleitet. Die Zuschauer können dem Vortragenden Fragen stellen und mit ihm lebhaft darüber diskutieren.


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Vorträge und Diskussionen: 11:30 bis 12 Uhr, Clubraum 2
Referenten:
Herrn Christian Weiß (Heidelberg) und
Prof. Dr. Mizanur Rahman Khan (Rajshahi Universität, aus Bangladesch)
Anmoderation: Hamidul Khan
Moderation: Sarmin Ullah

Arbeitsbedingungen von Textilarbeiterinnen in Bangladesch

Viele Waren, die in unseren Kaufhäusern angeboten werden, wurden in Entwicklungsländern hergestellt. Beispiele dafür sind T-Shirts, Jeans und Hemden aus Bangladesch.

 

Über 1.100 Beschäftigte starben, als im April 2013 eine achtstöckige Textilfabrik in Bangladesch einstürzte, in der auch Kleidung für Deutschland hergestellt  wurde. Es war einer der schwersten Unfälle in der industriellen  Geschichte. Das südasiatische Land ist der zweitgrößte Textilexporteur der Welt nach China. In der Textilindustrie sind vor allem Frauen beschäftigt. Die Arbeiterinnen nähen in Bangladesch Kleidung für Billigmarken wie Primark, Aldi, Lidl, KiK und C&A ebenso wie für wesentlich teurere Markennamen wie Lee, Levis, Wrangler und andere.

Das tägliche Leben der Menschen dort wird geprägt von vielfältigen Problemen.  

Welche Produkte werden in deutschen Kaufhäusern angeboten? Unter welchen Bedingungen werden sie produziert? Was können wir tun, um die Arbeitsbedingungen in den Entwicklungsländern zu verbessern?

Wir möchten die deutsche Öffentlichkeit über die reale Situation der Näherinnen in Bangladesch informieren und an die Opfer der eingestürzten Textilfabrik erinnern.  


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Lesung und Diskussion:
"Arghavaan Cercis oder Einblicke in ihre Werke"
Autor: Arghavaan Cercis
12:00 bis 12:30 Uhr, Clubraum 1
Moderation: Sarmin Ullah

Arghavaan ist als Tochter afghanischer Eltern in Frankfurt geboren und im Taunus aufgewachsen. Bereits in ihrer Schulzeit hat sie ihre Leidenschaft für Poesie, Politik und Religion entdeckt, da es in ihrer Stufe wenige Mitschüler mit Migrationshintergrund gab und sie dementsprechend vielen Vorurteilen und Fragen ausgesetzt war. Nun studiert sie Bauingenieurwesen und Geodäsie und engagiert sich ehrenamtlich für Flüchtlinge. Neben ihrem Studium unterhält sie einen Blog über Politik, Islam und Poesie, in dem sie ihren Lesern eine Diskussionsplattform bietet und so versucht einen interreligiösen und interethnischen Dialog anzuregen. Zu den hauptsächlich von ihr behandelten politischen Themen gehören die Außen-, Kriegs- sowie Migrationspolitik mit besonderem Augenmerk auf politische Entwicklungen im Nahen und Mittleren Osten und ihre Auswirkungen auf westliche Staaten. Ferner veröffentlicht sie englische sowie deutsche Gedichte. Sie schreibt unter anderem auch für die Huffington Post und für das Alkantara-Magazin.


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Lesung: Clubraum 1
12:30 bis 13:15 Uhr
Drei Griechische Schwestern
Anna, Elsa und Sonia tragen ihre Kurzgeschichte vor
Moderation: Sarmin Ullah

Kurzbiographie von Anna Pitellos

Anna Pitellos wurde am 10.07.1995 in München geboren und ist zweisprachig aufgewachsen, da ihre Mutter Griechin ist. In der Grundschule hat sie angefangen „Kurzgeschichten“ zu schreiben. Später entdeckte sie das Interesse für die Poesie und für das Schauspiel.

Elsa Pitellos

Elsa wurde am 10.05.1991 in Strasbourg geboren. Sie hat vor Jahren ihre schriftstellerische Begabung entdeckt und wird einige ihrer Texte bei dieser Gelegenheit vortragen.

Sonia Pitellos, 16 Jahre alt

Sonia wurde am 11.05.1998 in München geboren, wuchs aber in Frankfurt zusammen mit der Mutter und den zwei älteren Schwestern Elsa und Anna auf. Das Schreiben hat sie schon sehr früh für sich entdeckt, sie schreibt gerne lange und fantasievolle Texte. Später hat sie angefangen Gedichte zu schreiben, um es in ihren Worten auszudrücken: „ um den Kopf oder auch Gefühle los zu werden.“


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Buchvorstellung
Buchtitel: Nachtfahrt nach Livno
Autor: Ivi Perkovic
Ca. 13:15 bis 13:30 Uhr
Clubraum 2
Moderation: Delia Sajani Shaha

Der Bosnier Niko setzt sich am Abend des zweiten Weihnachtstages ins Auto und tritt eine lange Autofahrt an, um seine Eltern in Bosnien zu besuchen. Während der Fahrt lässt er sein Leben Revue passieren. Er erinnert sich an seine Flucht aus Bosnien, an seine ersten Tage in Deutschland und an seine große Liebe Karin, die er in Deutschland kennengelernt hat und mit der er beschließt, ein Haus zu bauen. Seine Familie und allen voran seine Mutter können sich aber für Nikos deutsche Freundin und ihre gemeinsame Lebensplanung nicht erwärmen und strafen ihn mit Verachtung. Nach einem großen Streit bricht Niko den Kontakt zu seiner Familie gänzlich ab und kehrt Bosnien für immer den Rücken. Viele Jahre später kommt es – ausgelöst durch einen Schneesturm - zu einer Verkettung von Ereignissen, die das Leben aller Beteiligten maßgeblich beeinflussen sollten. www.achter-verlag.de


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Buchvorstellung:
Buchtitel: Gebrochene Geschichten.
Erinnerte Traumata von Flüchtlingsfrauen
aus Bosnien und Herzegowina
Ca. 13:30 bis 14:00 Uhr, Clubraum 2
Autorin: Dr. Enida Delalić
Moderation: Dr. Edgar Bönisch

Schlagworte: Bosnien und Herzegowina, Balkan, Flüchtlinge, Muslima, Trauma, Erinnerungstheorie, Grounded Theory, narratives Tiefeninterview, teilnehmende Beobachtung, Jugoslawienkrieg, Hessen, Storytelling.

Über den Inhalt: Die Ethnologin Enida Delalić betreute in einem hessischen Aufnahmelager Flüchtlingsfrauen des Kriegs im ehemaligen Jugoslawien aus Bosnien und Herzegowina. In den Lebensgeschichten, die die Geflüchteten erzählten, ging die Wissenschaftlerin besonders den folgenden Fragen nach: Wie werden Katastrophen in einer gesamtbiographischen Darstellung erzählt? Wie werden die traumatischen Erlebnisse – plötzlicher Abbruch des bisherigen Lebens, Verwandlung von Nachbarn in Feinde, Verschwinden von Angehörigen und Vertreibung aus der Heimat – im biographisch-narrativen Interview bewältigt? Die vorliegende Arbeit ist damit auch eine Auseinandersetzung mit der aktuellen Problematik um Flucht und Vertreibung.

Die Autorin: Enida Delalić ist promovierte Ethnologin. Als Dokumentarfilmerin setzte sie sich mit dem Thema „Heimat“ auseinander und sie ist Mitarbeiterin eines interkulturellen und interreligiösen Projekts. Sie hat einen Lehrauftrag zur Wissensvermittlung über den Islam im Mittelmeerraum an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Für die Flüchtlingsfrauen aus Bosnien und Herzegowina, deren Lebensgeschichten hier erzählt werden, war sie Kulturmediatorin und Dolmetscherin.

kula Verlag, Fachverlag für Ethnologie und Kulturwissenschaften
Dr. Edgar Bönisch , Günthersburgallee 70 , D-60389 Frankfurt am Main
Telefon 069 - 716 769 33, FAX 03212 789 1446
Reihe: Ethnologie im kula Verlag, Band 2, 322 Seiten s/w
ISBN 978-3-945340-02-8 € 43,- (D, A) (€ 49,- CH)
Der Titel ist über die Buchhandlungen, bei Amazon oder direkt unter www.kulaverlag.de zu beziehen.

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Buchvorstellung und Szenische Lesung mit Chorbegleitung.
"Ein weißer Wal im Rhein", Gedichte von Andreas Arnakis.
Vorgetragen von Mitgliedern des Literaturclubs der Frauen aus aller Welt e.V., mit A-Cappella-Gesang durch das Frauen Vokalensemble "Klangspeisen".
Ca. 14 Uhr, Großer Saal
Moderation: Sewastos Sampsounis

Gedichte aus dem Griechischen von Niki Eideneier und Artemis Arnakis

Andreas Arnakis, der seine „griechischen Gewässer“ verloren hat, kam nach Deutschland zum Studieren und wurde zum Fremden. Ein politischer Flüchtling und ein träumerischer Mann. Zum Glück griff er zum Mikrophon des Hessischen Rundfunks, gründete die langlebige Sonntagssendung »Rendezvous in Deutschland« und schrieb Prosa und Lyrik. Seine bewegte politische Zeit, seine persönlichen Niederlagen, seine Erfolge und seine verlorengegangenen blauen Gewässer werden heute in seinen Gedichten neu hervorgebracht.

VITA: Andreas Arnakis ist 1937 in Thessaloniki geboren. Auf Grund der politisch und wirtschaftlich schwierigen Situation emigrierte er 1956 nach Deutschland, um zu arbeiten und zu studieren. Nachdem er für längere Zeit mit verschiedenen Arbeiten – vom Bau bis zur Nachtschicht bei Opel - sein Leben finanzierte, kam er durch zum Journalismus. Er moderierte unter anderem fast drei Jahrzehnte lang die zweisprachige Sendung des Hessischen Rundfunks »Rendezvous in Deutschland«. Nach seiner Rückkehr nach Griechenland war er 1982 – 1987 Direktor der »Stimme Griechenlands« und der Fernsehprogramme für Auslandsgriechen beim Staatlichen Griechischen Fernsehen ERT in Athen und von 1993 – 1998 Herausgeber und Chefredakteur der in Deutschland erschienenen griechischen Zeitschrift »Gramma«. Heute lebt er in Frankfurt und im Pilion.


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Gedichte und Geige
Künstler: Helmut Scholz
Ca. 15:00 bis 15: 30 Uhr, Großer Saal
Moderation: Delia Sajani Shaha

Helmut Schulz ist ein faszinierender Geigenspieler und Dichter. Er hat viele kleine Gedichtsammlungen mit Gedichten über Musik, Natur und andere Themen verfasst. Er ist bei vielen gutbesuchten Londoner Veranstaltungen aufgetreten. Am Freitag und Sonntag wird er auf der Immigrationsbuchmesse auftreten. Er trägt seine Gedichte vor und spielt auf der Geige.


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Buchvorstellung
Buchtitel: „Zwei Wege. Ein Ziel. –
Auf der Flucht vom Homs nach Frankfurt“
Ca. 15:30 bis 16:30 Uhr, Großer Saal
Projektleitung: Ayse Güler, Daniela Kroworsch und Carola Kupfer
Moderation: Claudia Wagner

Autoren: Yassir Achati, Sawera Ahmed, Sophie Anton, Lea Marie Appel, Sanja Bär , Imane Bendali, Marie Berger, Dennis Brumm, Enes Demirhan, Cheyenne Duong, Mohamed El Ajouaoui, Sophie Gelsheimer, Atina Golchin-Zadeh, Elias Hadui, Kristijan Verusheski, Lara-Mia Henning, Celina Hinterberger, Merle Lannotti, Sofia Valentina Janßen Ortiz, Nico Khaghani, Ilka Krehling, Mohammed Lazar, Giuseppe Meccio, Jasmin Speier, Meron Teklemariam

Frankfurt ist eine multikulturelle und multireligiöse Stadt mit Einwohnern, die aus 180 Nationen stammen. Rund 50% von ihnen haben einen Migrationshintergrund. Seit vier Jahren veranstalten wir die Frankfurter Immigrationsbuchmesse. Das Organisationsteam freut sich besonders über die gute Resonanz und den immer weiter wachsenden Zuspruch.

Im Rahmen der 5. Frankfurter Immigrationsbuchmesse findet eine Buchvorstellung und Lesung statt, in deren Mittelpunkt Immigration, Integration Flucht, Asyl und Menschenrechte, Frieden und Völkerverständigung stehen.


Die 25 Schülerinnen und Schüler der Klasse ERSII9D/2015 der Ernst-Reuter-Schule Frankfurt am Main haben im Jahr 2015 ein Buch mit dem Titel „Zwei Wege. Ein Ziel. – Auf der Flucht vom Homs nach Frankfurt“ herausgegeben. Die Klasse hat als Hauptthema „Flucht, Asyl und Menschenrechte“ im Unterricht behandelt. Als Nachwuchsautoren und Nachwuchsautorinnen hat sich die ganze Klasse wochenlang mit diesem wirklich ernstzunehmenden Thema befasst. Das Resultat ist ein bedeutsames Werk mit einer ernsthaften Geschichte geworden.

Wir freuen uns, dass Sie unsere wirklich sehr gut besuchte Immigrationsbuchmesse besuchen. Dieses Buchprojekt haben 3 Lehrerinnen, Frau Ayse Güler, Daniela Kroworsch und Carola Kupfer sorgfältig geleitet. Der Verleger Wolfgang Schröck-Schmidt hat es veröffentlich.
Verlag: www.Edition-schroeck-Schmidt.de, ISBN978-3-945131-09-1, €11.95 (D)


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Buchvorstellung:
Buchtitel: Die Frankfurterinnen
Literarische Anthologie
Autorinnen:Tamara Labas-Primorac, Venera Tirreno
Moderation: Sewastos Sampsounis (Verleger)
Ca. 16:30 bis 17:00 Uhr, Clubraum 2

15 ausgewählte Geschichten, Erzählungen und Lyrikbeiträge der Mitgliederinnen des Literaturclubs der Frauen aus aller Welt e.V. behandeln aktuelle Themen der Gesellschaft: Liebesbeziehungen, Verlustängste, Ideale und Idealisierungen. Frauen, die aus aller Herren Länder den Weg an den Main gefunden haben, Frauen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, die aber Deutsch als ihre Literatursprache gewählt haben – und nun mit Stolz zu Frankfurterinnen geworden sind. Weltoffen, international, tolerant. So wie die Stadt, in der sie leben. Herausgeber: Literaturclub der Frauen aus aller Welt e.V.
www.literaturclub-frauen.de


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Buchvorstellung
Buchtitel: Grenzen am Horizont.
Drei Menschen. Drei Geschichten. Drei Wege nach Europa
Autorin: Melanie Gärtner
Ca. 17:00 bis 17:30 Uhr, Clubraum 2
Moderation: Delia Sajani Shaha
 

Zusammenfassung:

Drei junge Männer aus Mali, Kamerun und Indien machen sich auf den gefährlichen Weg nach Europa. Doch die Festung schottet sich ab. Sekou, Cyrille und Babu stecken in Ceuta fest, der spanischen Exklave im Norden Marokkos. Was treibt die jungen Menschen, sich in Lebensgefahr zu begeben? Die Autorin begleitet sie in ihrem Alltag in Ceuta und begibt sich in deren Heimat. Sie begegnet ihren Familien, taucht ein in ihre Lebenswelten und beschreibt, warum sie dort keine Zukunft sahen. Diese bleibt ungewiss — auch als sie es schließlich auf das europäische Festland schaffen.

Melanie Gärtner, geboren 1981, Autorin und Filmemacherin, lebt in Frankfurt am Main. Sie möchte Verständnis für jene Menschen wecken, die ihre Heimat verlassen, um sich andernorts eine Zukunft aufzubauen. Dabei nimmt sie sich Zeit, beobachtet und beschreibt, geduldig, eindringlich. Weitere Infos unter, www.m-eilenweit.de, www.grenzen-am-horizont.eu www.brandes-apsel-verlag.de auch für E-Books und E-Journals


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Buchvorstellung 17:30 bis 18:00 Uhr, Großer Saal
Buchtitel: Verbrennung der Schlange (aus dem Mahabharata-Zyklus)
Vorlage: Vorstellung einer neuen Geschichte aus Mahabharata-Zyklus
Autor: Vougar Aslanov
Moderation: Hamidul Khan

Vougar Aslanov
„Verbrennung der Schlange
(aus dem Mahabharata-Zyklus)“

Zusammenfassung:
Mit dem Thema Verbrennung der Schlange beginnt und endet das berühmte indische Epos Mahabharata. Der Maharadscha von Hastinapur erniedrigt einen Weisen wegen dessen Verachtung ihm gegenüber. Der Sohn des Weisen will sich dafür rächen und schickt die große Schlange Takschaka, um den Maharadscha zu töten. Den getöteten Maharadscha ersetzt dessen Sohn Dschanamedschaja. Dieser will jetzt alle Schlangen vernichten, um den Vater zu rächen. Zu ihm kommt ein Weiser und erzählt ihm die Geschichte seiner Ahnen – das Mahabharata - die Sage von Bharats großen Nachkommen. Es stellt sich heraus, dass die Verbrennung der Schlange ein Fluch der Mutter der Schlange war. Der Schlangenkönig Wasuki wandte sich einst an Brahma, um diesen Fluch zu verhindern. Brahma erklärte ihm, dass es nicht mehr möglich sei, den Fluch aufzuhalten. Es würden aber diejenigen Schlangen gerettet, die nichts Übles täten. Die unschuldigen Schlange könne wieder ein Weise schützen. Verlag Größenwahn-Verlag (eventuell wird sie in einer Anthologie des Größenwahn-Verlag erschienen)

Vougar Aslanov wurde 1964 in Aserbaidschan geboren. er studierte Literaturwissenschaften an der Staatsuniversität von Baku. Er lebt seit 1998 in Deutschland. 2004 stellte der Bayerische Rundfunk das gleichnamige Hörbuch nach Aslanovs Erzählung „Auf den Baumwollfeldern“ her. Sein Erzählband „Auf den Baumwollfeldern“ und sein Roman „Die verspätete Kolonne“ erschienen im Berliner Verlag Wostok. Aslanovs zahlreiche Kurzgeschichten wurden auch in den Anthologien des Frankfurter Größenwahn-Verlags und anderer Verlage veröffentlicht. 2011 erhielt er den Förderpreis der Hessischen Filmförderung für das Drehbuch „Dianas Bediener“ (zusammen mit Felix Lenz).


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Lesung und Diskussion
Autorin Lili Greß-Keck
18:00 bis 18:30 Uhr, Großer Saal
Moderation: Sybille Vogl

Lili Greß-Keck liest Kurzgeschichten aus Ihrer Reihe "Ach wir Russlanddeutsche" und trägt Gedichte, wie unter anderem "Kinder, Kinder Deutschlands" und "Mutter's Hände" aus Ihrer Sammlung "Gedichte von dem, was uns bewegt" vor.

Lili Greß-Keck wurde am 15.07.56 in Taschkent (Usbekistan) in eine deutsche Aussiedlerfamilie geboren. Seit 1984 lebt sie in Deutschland, erst in der DDR und seit 2002 in Frankfurt am Main. Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Sie arbeitet als Sachbearbeiterin, hat aber auch eine Fachausbildung als Köchin.


Für die Inhalte sämtlicher im Programm enthaltener Texte sind ausschließlich die Veranstalter, die Autoren bzw. die Verlage selbst verantwortlich. Bei diesem Plan handelt es sich um ein vorläufiges Konzept, das im Wesentlichen so stattfinden soll. Der zeitliche Ablauf ist natürlich nicht minutiös planbar, daher könnte es zu kleinen, zeitlichen Verschiebungen kommen. Wir bitten um Verständnis. Diskussionen sind mit den Autoren möglich. Veränderungen im Programm sind vorbehalten. Bis 15. Februar kann das bestehende Programm noch um weitere Programmpunkte ergänzt werden, da noch immer täglich Anfragen von Verlagen gestellt werden. Auch von Autoren, Künstlern und Organisationen kommen weiterhin Anfragen, ihre Werke zu präsentieren. Hamidul Khan (Vorsitzender der Deutsch-Bengalischen Gesellschaft) wird mit einem Abschlusswort die Veranstaltung beenden.